Studium

Zwölf bzw. dreizehn Jahre lang gelernt - eigentlich genug, sollte man denken... Doch mit dem Abitur weiß man nur von vielem ein bisschen. Um in einem Beruf zu arbeiten, muss man sich in bestimmten Themen vertiefen. Während eine Ausbildung euch direkt für einen bestimmten Beruf vorbereitet ist ein Studium deutlich allgemeiner gehalten.

Doch studieren ist nicht gleich studieren! In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten für einen Hochschulabschluss, die wir euch im Folgenden vorstellen möchten.

1. Universität

Die Universität ist für viele sicherlich der "Standard", wenn es ums Studieren geht. Vor allem wenn ihr euch sehr für die Theorie interessiert und ein wissenschaftlich fundiertes Studium sucht, bei dem ihr anschließend auch noch forschen könnt, seid ihr an Universitäten richtig.

2. Hochschulen (ehemals Fachhochschulen)

Neben den Universitäten gibt es auch noch die (Fach-) Hochschulen, die die Möglichkeit eines Studiums anbieten. Obwohl man am Ende den gleichen Abschluss machen kann, unterscheiden sich die beiden Hochschultypen in der Lehre doch deutlich. (Fach-) Hochschulen legen mehr Wert auf die Praxis und bieten ein Studium an, das eher an den Schulunterricht erinnert. Wenn ihr euch nur schlecht für pure Theorie begeistern könnt, sind (Fach-) Hochschulen auf jeden Fall eine Überlegung wert.

3. Duales Studium

Wer sich zwischen Studium und Ausbildung nicht entscheiden kann, sollte einmal einen genaueren Blick auf ein Duales Studium werfen. Hier wird eine Ausbildung angeboten, die mit Studieninhalten gefüllt wird. Ihr arbeitet also ein Vierteljahr im Betrieb und geht dann ein Vierteljahr studieren. Der große Vorteil: Ihr bekommt von Anfang an ein Gehalt und müsst nichts für das Studium bezahlen! Weitere Informationen findet ihr auch auf wegweiser-duales-studium.de

4. Private Hochschulen

Für diejenigen, die ein noch individuelleres Studium suchen und viel Wert auf persönliche Betreuung und Networking legen, ist ein Studium an einer privaten Hochschule das Richtige. Hier fallen zwar mehr Studiengebühren als bei staatlichen Hochschulen an, aber ein Abschluss an einer privaten Hochschule kann sich im späteren Berufsleben durchaus auszahlen.

Details machen den Unterschied

Obwohl sich die Hochschulen alle ähnlich sind, gibt es doch viele Unterschiede in den Details. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es keine leichte Entscheidung ist, welches Studium man schließlich wählt. Und sicherlich kommt irgendwann der Moment, an dem man sich fragt, ob es wohl die richtige Entscheidung war. In solchen Fällen gilt es manchmal, viel Durchhaltevermögen zu beweisen und sich durchbeißen. Das Studium zu schmeißen, wenn das erste kleine Problem auftaucht, ist oftmals der falsche Weg.

Tipp

Nehmt doch einfach das Beratungsangebot der Bundesagentur für Arbeit zur Hilfe. In einem persönlichen Gespräch helfen dir speziell geschulte Mitarbeiter den richtigen Weg für euch zu finden.